Eragon

Gerade habe ich im Kino Eragon gesehen, und war nicht beeindruckt. Ich war auch nicht enttäuscht. Das beste Wort ist “Meh”.

Was soll man zu diesem Film wirklich sagen? Er ist gut gemacht, aber man erkennt, dass ihm das Budget von Herr der Ringe fehlt (oder dass, wenn man so eines hatte, es sehr schlecht eingesetzt wurde). Aber die Handlung ist die belangloseste, die man sich ausdenken kann.

Kurze Zusammenfassung: Ein Junge findet ein Drachenei, aus dem ein Drache kommt. Gemeinsam besiegen sie kurz ein paar von den Bösen, bevor die Leinwand schwarz wird und wir uns auf Teil 2 freuen können.

Dabei tauchen alle Plot-Elemente auf, die wir schon bei auch jedem anderen Fantasy-Film gesehen haben. Der weise alte Lehrer, der später stirbt. Der Hauptheld, der ein Waise ist und alle Erwartungen übertrifft. Der Böse, der einst der Beste der Guten war, bevor er es sich anders überlegt hat. Tragische Augenblicke, wenn der Onkel des Haupthelden von den Stormtroopern Urgals getötet wurde. Markige Sprüche wie “Zum Sieg oder zum Tod!”.

Die Liste kann man beliebig fortführen. Am Ende hat man einem meistens gut gemachten Film gesehen, den es in vielen Szenen an Größe fehlt, und der einfach nicht originell ist.

Ich lese übrigens auch gerade das Buch. Die Handlung ist zwar größtenteils mehr eine Tolkien-Fanfiction mit Drachen statt Ringen als irgend etwas wirklich neues, aber es hätte auf jeden Fall mehr als diesen Film verdient.

Ganz was anderes: Wie ich soeben erfuhr, hat Einntopf (wer ihn nicht kennt, den interessiert das eh nicht) jetzt oder vielleicht auch schon seit längerer Zeit ein eigenes Blog. Ich habe keine Ahnung, was er mir damit sagen will (nicht nur im Blog, auch im echten Leben), aber es sieht aus als könnte es vielleicht interessant sein.

Geschrieben am 18. Dezember 2006 um 21:11

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